
Morgenlicht.
Und nichts
muss hinzugefügt werden.

Manches liegt nicht verborgen.
Es wartet nur darauf,
mit anderen Augen
gesehen zu werden.

Das Leben
empfängt uns
viel öfter,
als wir glauben.

Der Blick braucht
nicht immer freie Sicht.
Manchmal macht
gerade das Dazwischen
das Wesentliche sichtbar.

Noch führt der Weg
durch Schatten.
Doch weiter hinten
erwartet uns
das Licht.

So viele Stufen.
So weit nach oben.
Und doch braucht es
immer nur eine.
Dann noch eine.
Und irgendwann
sind wir da.

Manchmal wirkt gerade das,
was nicht im Mittelpunkt steht,
am stärksten.

Nicht alles
will entdeckt werden.
Manches offenbart sich
erst dem stillen Blick.

Nichts festhalten.
Nichts verlieren.
Nur schauen,
wie der Himmel
sich verwandelt.

Die schönsten Augenblicke
machen keinen Lärm.
Sie wollen
weder festgehalten
noch erklärt werden.
Es genügt,
ihnen für einen Moment
Raum zu geben.