Nicht,
weil alles gelöst wäre.
Sondern weil
für einen Moment
nichts mehr erreicht werden muss.
Vielleicht beim Blick
aus dem Fenster.
Beim Gehen.
Im Gespräch.
Oder einfach
mitten in einem gewöhnlichen Tag.
Dann ist da etwas,
das stiller ist
als all die Gedanken,
die sonst
unsere Aufmerksamkeit fordern.
–
Innehalten.
Atmen.
Wahrnehmen,
was gerade da ist.
Ohne Methode.
Ohne Konzept.
Ohne irgendwo
ankommen zu müssen.
Vielleicht einfach
dieser Augenblick.
Dieser Atemzug.
Dieses Jetzt.
–
Die Wege dorthin
sehen unterschiedlich aus.
Manchmal entsteht dieser Raum
in einer Online-Begegnung.
Manchmal
bei einem gemeinsamen Tag
in der Stadt.
Manchmal
während eines Retreats.
Und manchmal
in einer persönlichen Begleitung.
Die Formen sind verschieden.
Der Raum dahinter
ist derselbe.
–
Vielleicht geht es
gar nicht darum,
etwas Neues zu finden.
Sondern mehr und mehr
dort anzukommen,
wo Leben bereits geschieht.


