Bücher
Diese beiden Bücher waren nicht geplant.
Vier Jahre lang war ich mit Samarpan unterwegs gewesen, ohne je ein Wort währenddessen aufgeschrieben zu haben. Wozu auch? Es war eine intensive Zeit gewesen, in der ich so ziemlich alles erlebt hatte, was zu einer Meister-Schüler-Beziehung gehören kann: anfängliche Vergötterung, Zweifel, Missverständnisse, innere und äußere Kämpfe, Nähe, Liebe und Ankommen.
Als ich jedoch einige Monate später wieder einmal in einem seiner Satsangs saß, kamen plötzlich viele Erinnerungen hoch und mit ihnen der Gedanke, dass man darüber eigentlich ein Buch schreiben müsste. Ganz offen und ehrlich. Ohne irgendetwas schönzureden.
Denn ich kannte zwar Bücher über Meister-Schüler-Beziehungen, aber entweder wurde der Meister darin über alles gelobt oder es wurde mit ihm „abgerechnet“.
Ich hatte beide Extreme erlebt: himmlische UND höllische Erfahrungen. Und beides war nötig gewesen, beides hatte „Rama“ gebraucht, um jetzt hier zu sein.
Deshalb war für mich klar: Wenn ich darüber schrieb, durfte ich nichts auslassen.
Kaum war dieser Gedanke vorübergezogen, nahm ich – noch während des Satsangs – einen Zettel zur Hand und begann zu schreiben.
Und es floss einfach weiter. Oft bis tief in die Nacht, mit kaum Schlaf. Und nach drei Monaten lagen fast tausend Seiten vor mir, was ich mir vorher nie hätte vorstellen können. Aber dieses Buch wollte offenbar einfach geschrieben werden.
Aufgrund des enormen Umfangs entstanden aus diesen Aufzeichnungen später zwei Bücher:
„Auf der Suche nach dem Schmetterling“ und „Schmetterlinge überall".
Beide sind in Tagebuchform geschrieben und schließen unmittelbar aneinander an. Und auch wenn sie unzählige Dialoge mit Samarpan enthalten, sind es keine klassischen spirituellen Lehrbücher. Vielmehr erzählen sie die Geschichte eines Menschen mit all seinen Hoffnungen, seiner Sehnsucht, seinen Zweifeln und Widersprüchen. Mit berührenden Momenten, manchem Schmerz und oft auch einer Menge Komik.
Kurz: die Geschichte eines verzweifelten Suchers, der – getreu dem Spruch „Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Meister“ – an seinem Tiefpunkt Samarpan begegnete und an seiner Hand nach und nach zu sich selbst zurückfand.
Eine Leserstimme:
"Das ist das ehrlichste Buch, was ich je in den Händen hielt. Rama hält in diesem Buch nichts zurück - er ist absolut authentisch. Seine Höhen und Tiefen auf der Suche nach Wahrheit mitzuerleben, ist wirklich ein Geschenk, denn man findet sich selbst so gut darin wieder."
Nadi
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