Begleitung

Manchmal kommt ein Punkt,

an dem es nicht mehr

um neue Methoden geht.


Nicht um weitere Konzepte.

Nicht um noch mehr Antworten.


Sondern vielleicht einfach darum,

dass jemand da ist.


Im Gespräch.

In Stille.

Begleitung

Im direkten Kontakt.


Nicht als Lehrer über dir.

Und auch nicht als jemand,

der vorgibt,

den Weg zu kennen.


Sondern als Mensch.


Von Mensch zu Mensch.



Diese Begleitung

hat kein festes Format.


Manchmal entstehen

regelmäßige Gespräche.


Manchmal ein gemeinsamer Tag.


Manchmal ein Austausch

über Sprachnachrichten,

der durch den Alltag trägt.


Und manchmal zeigt sich,

dass es stimmig ist,

einander persönlich zu begegnen –

auch dort,

wo dein Leben gerade stattfindet.



Nichts davon

muss vorher festgelegt werden.


Die Form entsteht gemeinsam

und verändert sich,

wenn es stimmig ist.


Mehr dem folgend,

was gerade wirklich gebraucht wird.


Vielleicht zeigt sich erst

im gemeinsamen Kontakt,

welche Form stimmig ist.


Und manchmal

überrascht sie beide.



Vielleicht geht es dabei

gar nicht darum,

jemand anderes zu werden.


Sondern langsam zu erkennen,

dass vieles,

wonach gesucht wurde,

niemals wirklich gefehlt hat.


Mitten im Leben.

Mitten im Alltag.


Mitten in Beziehungen,

Gedanken,

Sehnsucht,

Freude,

Angst

und allem,

was dazugehört.


Nicht getrennt davon.


Und manchmal zeigt sich gerade dort

eine Ruhe oder Tiefe,

die nicht hergestellt werden kann.


Sondern einfach auftaucht,

wenn nichts mehr

erreicht werden muss.


Wenn du magst,

schreib gerne.